Die Geschichte:

Die Weberei ist wohl mit eine der ältesten Handarbeitstechniken und auch Funde der
Bandweberei lassen sich bis in die Bronzezeit zurück datieren.
Die erste Zunft der Weber stellten die Bettziechenweber in Köln (1149) dar und in Speyer gab es ab 1298 auch eine Weberordnung.
Es gab Tuch- und Leinenweber, wobei Leinenweber zu den sog. unehrlichen Berufen zählten. Zu unserer Zeit waren die Leinwand- und Körperbindung gängig.
Gewebt wurde auf Gewichtswebstühlen (Hochwebstuhl), bis im 13. Jahrhundert der Trittwebstuhl aufkam (erste bildliche Darstellung um 1200 in England).
Bänder, Borten, Schnüre - also kunstvolle Besatzartikel - wurden von Stolen- und Borduirwirkern hergestellt.


Das Werkzeug:

Zum Bandweben braucht man einen Webkamm, Garn und ein Webschiffchen.
Für diese Art ist nicht zwingend ein Webrahmen erforderlich.
In unserem Lager wird hauptsächlich das Bandweben vorgeführt, das Weben von Tuchen wird aus Platzgründen eher zu Hause gemacht.


Hier eine kleine Auswahl an Webarbeiten:


Kammgewebte Borten

Handgewebte Decke mit pflanzengefärbter Wolle

handgeschnitzte Webkämme

Musterborte Kammgewebt

Musterborte Kammgewebt

Musterborte Kammgewebt

Musterborte Kammgewebt

gewebtes Tuch mit pflanzengefärbter Wolle

Musterborte Kammgewebt


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